Fächer

Hier können Sie mehr über die Fächer erfahren, die am FCG unterrichtet werden. Neben dem üblichen gymnasialen Angebot gibt es bei uns auch die „Spezialitäten des Hauses“: Lernen lernen, Sprachenkarussell und Verantwortung. Bitte klicken Sie auf die einzelnen Rubriken.

Deutsch

Deutsch macht Spaß, weil...

Deutsch macht Spaß, weil man versteht, was man liest und hört, weil man durchschaut, wie Sprache funktioniert, weil man mit Sprache sowohl kunstvoll spielen als auch präzise arbeiten kann, weil man sich und die Welt in Texten entdeckt.

Diese Kompetenzen wollen die Lehrer*innen der Fachschaft Deutsch mit euch zusammen erreichen. Wenn du uns kontaktieren willst, klicke uns einfach in der Mitarbeiterübersicht an.

Höhepunkte im Deutschunterricht

An dieser Stelle wollen wir einige Aktivitäten vorstellen, die über den normalen Deutschunterricht hinausgehen.

Klasse 5
Ich gestalte eine Tiermappe – das Deutsch-Bioprojekt

Wähle dein Lieblingstier aus und ran an den Rechner! Über mehrere Wochen hinweg erstellen die 5.-Klässler am Laptop eine 8-seitige Tiermappe, in der sie ein Tier von allen Seiten vorstellen. Dazu wird im Internet sowie in Büchern und Zeitschriften recherchiert, im Zoo beobachtet, Ergebnisse in eigenen Worten niedergeschrieben, Grundlagen der Textverarbeitung erlernt und angewendet, getippt und layoutet. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: wunderschöne und informative Mappen. Und nebenbei hat jeder Schüler eine Menge über Tiere, Texte und Technik gelernt.

Klasse 6
Der Vorlesewettbewerb: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

Das ist tatsächlich so, da Lesen die Grundlage für unsere Bildung ist. Aber beim jährlichen Vorlesewettbewerb des FCG geht es nicht nur darum, die Lesekompetenz unter Beweis zu stellen. Er schult auch das selbstbewusste Auftreten vor einem Publikum und macht einfach großen Spaß, weil man tolle Buchtipps bekommt und zum Lesen motiviert wird.

Am Wettbewerb nehmen jedes Jahr alle Sechstklässler teil. Innerhalb der Klassen werden im Deutschunterricht zwei Kandidaten pro Klasse nominiert. Am Wettbewerbstag treten diese dann gegen die Schüler der Parallelklassen an. Die teilnehmenden Schüler stellen jeweils eines ihrer Lieblingsbücher vor und lesen daraus eine vorbereitete Passage vor. Anschließend gilt es, einen unbekannten Text vor dem Publikum zu präsentieren, welches aus den 5. und 6. Klassen besteht.

Die Jury bilden die Deutschlehrer der 6. Klassen sowie SchülerInnen aus der Oberstufe. Zu gewinnen gibt es jedes Jahr aktuelle Jugendbücher, für die es sich lohnt, beim Wettbewerb mitzumachen.

Die Schulgewinner können außerdem anschließend beim Regional- und Landesentscheid des Lesewettbewerbs des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels antreten und dort nochmal tolle Preise abräumen.

Weitere Infos zu dem Vorlesewettbewerb

Unterstufe & Mittelstufe
Mit fliegenden Fingern zum Tipp10-Diplom

Um ab Klasse 8 einen eigenen Laptop oder iPad im Unterricht sinnvoll nutzen zu können, muss man relativ schnell und fehlerarm tippen können. Mit dem kostenlosen Programm Tipp10 werden alle Schüler der 5. Klassen an das 10-Finger-Schreiben herangeführt; die stetige Verbesserung der Schreibgeschwindigkeit erfolgt später in Eigenregie.

In jedem Halbjahr finden für alle Schüler aller Stufen die Tipp10-Wettkämpfe statt. Hier stellt jeder seine Fähigkeiten unter Beweis, erwirbt entsprechende Diplome, Ruhm und Ehre sowie Kinogutscheine. Es macht einfach Spaß, den eigenen Fortschritt immer wieder zu dokumentieren und den ein oder anderen Rekord zu brechen!

Unsere Bibliothek
Leseförderung stellt ein wichtiges Unterrichtsprinzip in vielen Fächern dar. Die Schulbibliothek im Selbstlernzentrum (SLZ) steht allen SchülerInnen sowie LehrerInnen zur Verfügung und lädt alle Interessierten nicht nur zum Lesen ein: Es geht um das Erkunden, Entdecken, Ausleihen und natürlich Arbeiten in den Räumlichkeiten des SLZ. Dafür stehen verschiedene Rubriken zur Verfügung. Bereiche wie Natur- und Geisteswissenschaften, Sprachen, Zeitschriften, Nachschlagewerke und Belletristik laden zum Lesen ein. Einen Schwerpunkt bildet die Jugendliteratur.

Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern in Pausen und Freistunden die Freude am Lesen zu vermitteln und ihnen Zugang zu Büchern zu ermöglichen. Auch für den Unterricht wird die Schülerbibliothek im SLZ genutzt, z.B. für Buchvorstellungen, Lesungen und Rezensionen, Referate, Projekte etc.

Die Bibliothek hat Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr auf. Wenn FSJler oder BuFtis uns unterstützen, auch bis 14 oder 16 Uhr.

Ausleihe für die Klassen 5-7: jeden Mittwoch in der Mittagspause.

Englisch

Die internationale Verkehrssprache Englisch hat eine besondere Bedeutung als Unterrichtsfach: der Unterricht soll Schüler*innen befähigen, auf Englisch zu kommunizieren – mündlich wie auch schriftlich. Aus der Grundschule und dem Alltag bringen die Kinder Vorwissen mit, dass wir in einer ersten Übergangsphase auf einem gemeinsamen Level zusammenführen. Daher gestalten wir die Übergangsphase und ermöglichen unseren 5.-Klässlern, da mit dem Lernen anzufangen, wo sie individuell aufgehört haben. Deshalb bereiten wir eine mündliche Prüfung vor, die die erste Klassenarbeit ersetzt, um so der Einführung der Schriftsprache genügend Zeit geben zu können. Die Lernzeit bietet den Raum für vertiefendes individuelles Üben und den Einstieg in kleinere Projektarbeiten.

In der gesamten Sek I bieten vielfältige Gruppenarbeiten die Möglichkeit, immer wieder echte Gesprächsanlässe auf Englisch zu schaffen und Gelerntes anzuwenden. Das Prinzip der Einsprachigkeit ist uns wichtig, wird aber bei Bedarf für Erläuterungen zur Grammatik durchbrochen.

Der Unterricht in der Sek II vertieft die thematische Auseinandersetzung mit Literatur und Sachtexten in Grundkursen oder Leistungskursen – Englisch ist in allen Jahrgangsstufen bis zum Abitur verpflichtend. Zu unseren Exkursionen in der Oberstufe gehören Besuche des englisch-sprachigen Theaters, z.B. im Globe Theatre in Neuss.

Und Englisch ist auch die gemeinsame Sprache bei den Begegnungen der Schüler*innen des Israelaustausches, den die Schule seit vielen Jahren pflegt.

Mit einer Schule in Stockport (Nähe Manchester) gibt es seit 2021 ein gemeinsames Schüleraustausch-Projekt. Für die Oberstufe ist die Teilnahme an einem europäischen Comeniusprojekt mit verschiedenen nicht-englischsprachigen Ländern in Planung, bei dem Englisch als Lingua Franca eingesetzt wird.

Französisch

Französisch ist eine lebendige Fremdsprache, die sowohl bei der weltweiten Verständigung als auch in der Wirtschaft, Wissenschaft und der Diplomatie eine große Rolle spielt.

Nicht nur in Europa (Frankreich, Belgien, Schweiz, Luxemburg) kann man sie im Urlaub nutzen, sondern sie ist durchaus auch in Kanada, vielen Teilen Afrikas oder der Karibik nützlich im Alltag.

Im Unterricht wird mit Bildern, Texten, Liedern, Comics und Filmen gelernt, die Sprache zu verstehen, zu sprechen und zu schreiben. Es sind daher nicht nur Grammatik und Vokabellernen angesagt – welche immer die Grundlage beim Spracherwerb bilden –, sondern man erhält auch einen Einblick in die Lebensweisen und die Mentalität der französischsprachigen Länder. Mithilfe von selbstständigem und entdeckendem Lernen arbeiten die Schüler*innen handlungs- und projektorientiert. Der häufige Gebrauch von Französisch als Unterrichtssprache baut Hemmungen ab, so dass die oft als schwierig bezeichnete Aussprache schnell erlernt werden kann.

Französisch macht Spaß und durch schüleraktivierende Methoden des modernen Fremdsprachenunterrichts können die Schüler*innen bereits früh auf Französisch kommunizieren. Daher werden auch regelmäßig mündliche Prüfungen (als Ersatz für Klassenarbeiten) durchgeführt, um die mündlichen Fertigkeiten der Schüler*innen zu fördern.

Französisch ist die beste Grundlage, um später Spanisch oder Italienisch leichter zu lernen. Es besteht zudem immer das Angebot, das international anerkannte Sprachdiplom DELF zu erwerben, was für Praktika, Studium und Beruf ein gutes As im Ärmel ist. In der Qualifikationsphase realisieren wir meist einen Ausflug nach Paris, um sowohl die Kenntnisse über die Stadt zu vertiefen als auch die Sprachfähigkeiten im realen Leben mit Franzosen zu testen.

Bereits in der Klasse 6 bieten wir ein Sprachenkarussell an. Dort erproben die SchülerInnen rotierend Latein, Spanisch und Französisch, um sich am Ende besser und auf Erfahrungen basierend für die zweite Fremdsprache entscheiden zu können. Ein Sprachentag zur Anbahnung interkultureller Kompetenz und Sprachanwendung findet in Klasse 7 statt.

Alors, c‘est parti!

Latein

Unsere Lateinlehrerinnen und -lehrer:
Lena Kordt
Konstantin Ketteler
Peter Lindhorst
Eike Lückerath

Aktuelles Lehrbuch:
Cursus Ausgabe N (auslaufend)

Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 wurde das Lehrbuch "Adeamus" in der Klasse 6 eingeführt.

Spanisch

Mit spanischen Sprache erschließt man sich sprachlich große Teile unserer Erde. In Spanien, Lateinamerika, Mittelamerika und selbst in Teilen der USA wird Spanisch gesprochen!

Die innere Verbindung zur mediterranen Welt beflügelt häufig die Schüler*innen diese Sprache zu wählen. Nach Phasen des Erlernens von Vokabeln und Grammatik stellt sich dann auch die Freude auf die Anwendung ein. Dies ermöglicht das Freie Christliche Gmynasium durch einen einwöchigen Aufenthalt in Spanien in der Mittelstufe (ab 2020) und in der Oberstufe durch einen Aufenthalt in Chile, der bis zu drei Monate dauern kann.

Wir bieten Spanisch als 2. Fremdsprache ab der 7. Klasse an, wodurch die Schüler*innen das Fach bis zum Abitur sieben Jahre lang erlernen und ein entsprechendes Niveau erlangen. Außerdem können die Schüler*innen Spanisch als Leistungskurs in der Oberstufe wählen. Oft erleben sie dann Spanisch und Englisch gleichwertig.

Schon früh beginnen wir mit mündlichen Prüfungen, die Klassenarbeiten ersetzen, um die mündlichen Fertigkeiten der Schüler*innen zu fördern. In den Folgejahren werden die Schüler*innen regelmäßig in mündlichen Prüfungen in der Sprachkompetenz gefordert und gefördert.

Bereits in der Klasse 6 bieten wir ein Sprachenkarussell an. Dort erproben die Schüler*innen routierend Latein, Spanisch und Französisch, um sich am Ende besser und auf Erfahrungen basierend für die zweite Fremdsprache entscheiden zu können. Ein Sprachentag zur Anbahnung interkultureller Kompetenz und Sprachanwendung findet in Klasse 7 statt.

Geographie

„Draußen zu Hause“ - so könnte nicht nur der Slogan für eine bekannte Outdoor-Firma lauten, sondern auch für das Fach Geographie am Freien Christlichen Gymnasium. Das Lernen vor Ort bei Exkursionen und Klassenfahrten ist uns besonders wichtig. Hier ein kleiner Überblick über diesen und weitere zentrale Aspekte des Geographieunterrichts am FCG:

Exkursionen als verbindliche Inhalte des Unterrichts
In allen Jahrgangsstufen gibt es fest integrierte Exkursionen im Fach Geographie. So erkunden die Fünftklässler den Nahraum Reisholz unter der Frage, welche Funktion eine Stadt für seine Einwohner haben kann. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen fahren nach Andernach. Dort steht der größte Kaltwassergeysir der Welt und damit ein Anschauungsbeispiel für Vulkanismus in Deutschland. In den 9. Klassen steht das Thema Strukturwandel im Mittelpunkt – eine Exkursion in das Ruhrgebiet ist dabei Pflicht. Auch die Themen der Oberstufe verknüpfen wir mit Exkursionen, so z. B. nach Köln (Entwicklung der mitteleuropäischen Stadt; soziale Segregation am Beispiel Chorweiler), zum Braunkohletagebau (fossile Energieträger) oder Paris (Global Cities). Regelmäßig werden in der Oberstufe Projektkurse mit geographischem Schwerpunkt angeboten (z. B. Projektkurs Rhein: Mit dem Fahrrad zum Bodensee).

Einsatz von neuen und traditionellen Medien
Geographie ist eines der Fächer, in dem besonders mit der Unterstützung von Materialien und Quellen gearbeitet wird. Hierbei nutzen wir traditionelle Medien (insbesondere den Diercke Weltatlas), aber auch als Selbstverständlichkeit neue Medien. Im Rahmen der Mediennutzung am FCG (digitale Tafeln, Laptopklassen, Laptopwagen) sind Internetrecherchen, die Nutzung digitaler Karten, das Erstellen von Podcasts oder Videos ein normaler Bestandteil des Unterrichts.

Projektarbeit
Die intensive Auseinandersetzung mit Inhalten des Geographieunterrichts ist uns ein zentrales Anliegen – dementsprechend findet oft selbstgesteuertes und individuelles Arbeiten in Projekten statt. So setzen sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen mit Bodenexperimentekisten über mehrere Wochen mit dem Aufbau und der Funktion von Boden auseinander, die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen erstellen regelmäßig Arbeiten zum Strukturwandel in einem klassenübergreifenden Museumsrundgang.

Kooperation mit außerschulischen Partnern
In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder mit außerschulischen Partnern kooperiert: In der 9. Klasse fanden geographisch ausgerichtete Exkursionen auf der Berlinklassenfahrt in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Mit der WWU Münster kooperierten wir auch bei der Durchführung von Bodenexperimenten in der 5. Klasse und unterstützten in mehreren Fällen bei wissenschaftlichen Untersuchungen zum Medieneinsatz im Unterricht oder von Schülerinteressen. Als Partner für die Projektkurse in den USA arbeiteten wir mit dem Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Andreas Pflitsch) zusammen.

Wie lehren wir Geographie?
Geographie wird in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 und 10 unterrichtet. In der Oberstufe steht Geographie als eines der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer als Wahlmöglichkeit zur Verfügung. In den vergangen Jahren kamen in der Qualifikationsphase immer ein Leistungskurs und ein oder zwei Grundkurs(e) zustande.

Das Fach Geographie verfügt über einen eigenen Fachraum in der Schule, in dem Materialien und Literatur zur Verfügung stehen. Zudem dient uns eine Wetterstation zur Beobachtung und Untersuchung des Wetters in Düsseldorf-Reisholz.

Politik & Sozialwissenschaften

„Politik interessiert mich nicht!“ - Wie oft hört man diesen Satz!

Aber mal ehrlich: Interessiert es dich wirklich nicht, ob du 12 oder 13 Jahre zur Schule gehen musst? Ab wann du allein in die Disko darfst und wie lange? Oder wie teuer das Schokoticket ist?
Das sind nämlich alles Ergebnisse politischer Entscheidungen, die dein Leben – wie vieles in der Politik und Wirtschaft – unmittelbar beeinflussen!

Stattdessen könntest du erfahren, wie DU auf all diese Dinge Einfluss nehmen könntest, indem du dich mit den Möglichkeiten der politischen Teilhabe oder einfach generell mit Politik und wie sie funktioniert auseinandersetzt.
Denn genau das ist Politik: Die Regelung der Angelegenheiten eines Gemeinwesens (→ also der Gesellschaft → also deiner Angelegenheiten!) durch verbindliche Entscheidungen.
Das Tolle an Sozialwissenschaften ist außerdem, dass du drei für eins kriegst! Also drei Bereiche in einem Fach: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft!

Neben den Fragen, die uns in den drei Bereichen beschäftigen, bekommst du in diesem Fach auch tolle Einblicke in gesellschaftliche Abläufe: Wie funktioniert z.B. die Börse? Wie managt man ein Unternehmen? Dazu machen wir in der Mittelstufe Planspiele, in denen ihr selber zum Börsenmakler oder Firmenlenker werdet.

In der Oberstufe steht außerdem das Planspiel POL&IS (Politik und Internationale Sicherheit) an, indem ihr selber einmal die Geschicke eines Landes/einer Region auf internationalem Parkett lenken könnt.
2018-01/Sn

Planspiel POL&IS: Noch kurz die Welt retten

Traditionell findet das Planspiel POL&IS an einem Wochenende im ersten Halbjahr der Jahrgangsstufe Q2 im Bundeswehrseminarhaus in Winterberg statt.

Als Vertreter einzelner Regionen schließen die Teilnehmer politische und wirtschaftliche Verträge, planen und beeinflussen die wirtschaftliche Entwicklung, handeln an Rohstoff- und Energiebörsen, reagieren auf unvorhersehbare Ereignisse und vertreten ihre Region vor der UN-Generalversammlung. Kaum ist ein Problem halbwegs gelöst, macht die nächste Katastrophe alle Pläne zunichte. Hier ist Kreativität, Verhandlungsgeschick, ein kühler Kopf und Spaß am Spiel gefragt! POL&IS (Politik & internationale Sicherheit) wird seit den 1990er Jahren von der Bundeswehr angeboten und durchgeführt. Ziel dieser umfangreichen Simulation ist es, die Komplexität der Welt zu reduzieren und so für die Teilnehmer versteh- und erlebbar zu machen.

Kunst

Warum ist Kunstunterricht wichtig?
Weil Kunst überall ist!

Kunst hängt nicht nur in Museen. Sie steht auf öffentlichen Plätzen, zeigt sich in der Architektur, im alltäglichen Design oder in der Mode. Sie steckt im Comic und ist als Graffiti an Wänden zu entdecken.

Im Kunstunterricht möchten wir uns all dies anschauen, Kunstobjekte und Kunstthemen besprechen, beschreiben und analysieren. Mit dem Ziel, mehr zu verstehen. Schließlich „sieht man nur, was man weiß“ (Goethe)!

Und wir möchten praktisch gestalten! Malen, modellieren, bauen – ob zwei-, dreidimensional oder digital, in der gestalterischen Auseinandersetzung entdecken wir neue Welten.

Mathematik

Mathematik stellt eines der zentralen Fächer im Schulalltag dar und wird durchgängig von Klasse 5 bis zum Abitur unterrichtet. Als die „Königsdisziplin“ der Naturwissenschaften macht die Mathematik folglich einen wichtigen Teil des Schulalltages der Schüler*innen aus. Darum liegt es uns als Schule besonders am Herzen, den Schüler*innen einen Zugang zu diesem Fach zu schaffen, welcher es ihnen erleichtern soll, eine gewisse Begeisterung für die vielen Facetten zu entwickeln, die die Mathematik als solche zu bieten hat.

Wir sind ein Ganztagsgymnasium und deshalb werden in den Lernzeiten der Sekundarstufe I Aufgaben und Übungen in der Schule anstelle der Hausaufgaben bearbeitet. Um die Förderung leistungsschwächerer Schüler*innen sowie die Forderung leistungsstärkerer Schüler*innen innerhalb dieses Arbeitsrahmens zu gewährleisten, wird im Zuge der Lernzeit zwischen sogenannten Pflicht- und Küraufgaben unterschieden, welche den Schüler*innen wöchentlich zur Bearbeitung aufgetragen werden. Während der Lernzeit sind die Fachlehrer*innen ansprechbar, sodass sich viele Gelegenheiten für die Begleitung, Unterstützung und Beratung des individuellen Lernprozesses ergeben.

Die Lernzeitaufgaben werden über ein zentrales Online-Dokument bzw. über unsere Moodle-Plattform zur Verfügung gestellt. Ebenso werden viele Tafelbilder und Arbeitsblätter aus dem Unterricht eingestellt, so dass auch fehlende Schüler*innen auf die Materialien zurückgreifen und so die versäumten Lerninhalte zu Hause zeitnah aufarbeiten können.

Als festen Bestandteil im Mathematikschuljahr nehmen seit 2008 alle Schüler*innen der Klassen 5 – 7 am "Känguru“-Mathematikwettbewerb teil. In den höheren Klassen ist die freiwillige Teilnahme möglich. Der Känguru-Wettbewerb ist auf der einen Seite eine sehr gute Gelegenheit, das eigene Fachwissen zu prüfen und unter Beweis zu stellen, während er auf der anderen Seite auch als hervorragende Möglichkeit anzusehen ist, die Fertigkeit zu erwerben, mathematische Probleme entschlüsseln zu können, welche ein besonderes Um-die-Ecke-Denken und Knobeln erfordern.

Darüber hinaus werden jedes Jahr Sachpreise an die am besten abschneidenden Schüler*innen verliehen, wie beispielsweise T-Shirts oder preisgekrönte knifflig-spannende Brettspiele, welche nicht nur Spaß machen, sondern gleichzeitig auch die Schüler*innen motivieren, sich aktiv und spielerisch mit der Mathematik auseinanderzusetzen. Ferner gibt es jedes Jahr für alle Teilnehmer*innen wechselnde und bei unseren Schüler*innen erfahrungsgemäß sehr beliebte Knobelspiele, die für viele einen weiteren Anreiz darstellen, am „Känguru“-Mathematikwettbewerb teilzunehmen.

Unter der Rubrik Chronik bekommt man auf der Webseite http://www.mathe-kaenguru.de viele Aufgaben der vergangenen Jahre mit Lösungen.

In der Unterstufe (bis einschließlich Klasse 6) wird Mathematikunterricht ohne Taschenrechnereinsatz gestaltet. Ab der Klasse 7 wird der Taschenrechner als zusätzliches Hilfsmittel zugelassen. Allerdings besteht jede Klassenarbeit auch aus einem hilfsmittelfreien Teil, um grundlegende mathematische Fertigkeiten und hilfsmittelfreie Kompetenzen zu trainieren.

Die Fachkonferenz Mathematik hat sich auf Taschenrechnermodelle festgelegt, die im Unterricht eingeführt, erklärt und eingesetzt werden. Für die Sekundarstufe I (Klasse 7 bis 9/10) ist es das Modell CASIO FX83GTXSchwarz. Für die gymnasiale Oberstufe (ab Stufe EF bis zum Abitur) ist ein graphikfähiger Taschenrechner (GTR) vorgeschrieben, bei uns das Modell TI-nSpire CX von Texas Instruments.

Über eine unkomplizierte Sammelbestellung kann ein wesentlich günstigerer Preis als bei freier Bestellung im Internet erreicht werden. Diese Sammelbestellungen erfolgen immer im Frühsommer des Vorjahres, so dass die Geräte zum Schuljahresbeginn allen Schüler*innen zur Verfügung stehen.

Musik

Der Fachbereich Musik gestaltet sich sehr vielfältig. Neben vielen anderen Angeboten und Aktivitäten gibt es in den Jahrgangsstufen 5 und 6 das Gesangsklassenkonzept. Außerdem kann man an einem Chor teilnehmen oder sich mit einem Musikinstrument am Orchester beteiligen. Jedes Jahr fahren Schüler*innen der Unterstufe zum Konzert "6k United" oder anderen Veranstaltungen, wo sie aktiv mitsingen können. Das Adventskonzert hat sich in den letzten Jahren zu einem Highlight des Jahres entwickelt.

Neben instumentalem und vokalem musikpraktischem Arbeiten und traditionellem Musikunterricht arbeiten wir auch digital mit Laptops. Der Fachbereich Kunst/Musik verfügt über einen eigenen Laptopwagen mit Macbook Pro und professioneller Musiksoftware (Logic Pro X und Final Cut Pro X).

Arbeit mit Laptops: Macbook Pro (Logic ProX und Finalcut Pro X ua.)

Die Schüler*innen beginnen schon frühzeitig, mit Laptops zu arbeiten. Dabei werden sie an verschiedene Programme herangeführt und lernen so Musik und deren Strukturen auf unterschiedlichste Weise kennen. Der Vorteil der Arbeit mit Laptops ist, dass auch Schüler*innen mit wenig musikalischen Vorkenntnissen und ohne ein Instrument zu beherrschen schon beachtliche Ergebnisse erzielen können, wenn sie sich mit der Thematik auseinander gesetzt haben.

MINT

MINT = Mathematik + Informatik + Naturwissenschaften + Technik

In der Schule werden die Fächer von Schüler*innen häufig isoliert gesehen. Doch in jedem Fach sind immer auch Beiträge anderer Fächer erforderlich. In Wissenschaft und Berufswelt wird interdisziplinäres Denken erwartet. So sind für das Fach Chemie auch Kenntnisse in angewandter Mathematik und Physik erforderlich. Um möglichst früh die Beziehungen der naturwissenschaftlich-technischen Fächer untereinander zu verdeutlichen, bieten wir über die gesamte Schullaufbahn Kurse zum Thema MINT an.

In den Klassen 5 und 6
In der 5. Klasse können die Schüle*rinnen ein Neigungsfach wählen. Es wird mit zwei Wochenstunden unterrichtet. Die Benotung erfolgt mit Hilfe einer qualifizierenden Bemerkung auf dem Zeugnis: Die Schülerin/der Schüler hat (mit besonderem Erfolg) teilgenommen. Es wird fächerübergreifend unterrichtet, d.h. Biologie, Chemie und Physik stehen gleichberechtigt nebeneinander.

Im Mittelpunkt des Unterrichts stehen Experimente, die von den Schüler*innen eigenständig unter Anleitung durchgeführt werden. Auch eigene Lieblingsexperimente können den Mitschüler*innen vorgestellt werden.

Der Lehrplan ist flexibel, so dass wir auch auf aktuelle Anlässe reagieren können: Die Klasse geht Schlittschuhlaufen. Wir forschen: Wie funktioniert Schlittschuhlaufen?

In den Klassen 8 und 9
Es werden Experimente über einen längeren Zeitraum durchgeführt und diese mit den Methoden der Mathematik und Informatik ausgewertet. Diese Integration der Fächer dient dazu, den Schüler* den Bezug der einzelnen Fächer zu verdeutlichen. Er fördert damit auch die Aufgeschlossenheit für Beiträge anderer Fächern, wie zum Beispiel der Nutzung mathematischer Methoden im Chemie- und Biologieunterricht. In Klasse 8 werden die Themen vorgegeben. In Klasse 9 können Schüler*innen ihre eigenen Projekte durchführen. Betreut werden die Kurse mit ca. 10 Schüler*innen von zwei Lehrern.

In der Oberstufe: Projektkurse
Im MINT-Bereich wurde bislang Projektkurse in der Qualifikationsphase zu dem Thema Chemische Quantenmechanik durchgeführt, bei dem unter anderem die Grundlagen der chemischen Bindung erarbeitet werden. Der Projektkurs beinhaltet die Fächer Chemie, Physik, Mathematik sowie Informatik.

Religion

Das Fach Religion ist an unserem Gymnasium Grundlagenfach von Klassenstufe 5 bis zum Abitur, an dem alle Schüler*innen teilnehmen. In ihm werden die wichtigsten Lebensfragen gestellt:

  • Woher komme ich? Wozu bin ich da?
  • Wohin gehe ich? Was darf ich hoffen?
  • Was kann ich tun?
  • Was ergibt Sinn?

Auf diese Fragen suchen wir als Christen eine tragfähige Antwort.
Wir führen einen Dialog, der auch andere Überzeugungen ernst nimmt. Unser Ziel ist einen wesentlichen Beitrag zur Lebensbewältigung zu leisten. Dazu vermitteln wir grundlegende christliche Werte.

In unserem Unterricht geht es somit um den Menschen und seinen Beziehungen, zu sich selbst, seinen Mitmenschen, seiner Umwelt und zu Gott. Unser Ausgangspunkt ist die christliche Botschaft, unser Ziel das Verstehen. Als studierte Theologen vermitteln wir die Erkenntnisse der Wissenschaft.

In der Methodenvielfalt des Faches sehen wir auch eine Chance, fächerübergreifend zu arbeiten. Dies geschieht beispielsweise in der Unterstufe mit dem Fach Musik im Rahmen des Projektes „Schreiben und Vertonen von Psalmen“ oder dem kulturellen Austausch, unter anderem mit muslimischen und jüdischen Schüler*innen in Begegnungsfahrten in der Mittel- und Oberstufe.

Projekt einer Religionsklasse (pdf)
Sport

Höher, schneller, weiter…

…so könnte man den Sport bei uns am FCG beschreiben, denn wir, die Sportlehrerinnen und Sportlehrer, wollen mit euch höher, schneller und weiter werfen, laufen, springen, spielen, turnen, tanzen, schwimmen und vieles mehr. Und das haben wir zu bieten:

Sport in der Unter- und Mittelstufe
Bei uns steht Sport mit zwei Doppelstunden, also 4 statt nur 3 Schulstunden jede Woche im Stundenplan. Das heißt für euch: mehr Zeit zum Bewegen und Spaß haben!

Sport in der Oberstufe
In der Qualifikationsphase werden sogenannte Kursprofile von euch im Sport gewählt. Hier seht ihr eine kleine Auswahl an Kursprofilen, die wir in der Vergangenheit angeboten haben und auch aktuell anbieten. Wir versuchen, diese immer möglichst so zu gestalten, dass für jeden etwas dabei ist. Wem das "zu wenig" ist und Sport auch gerne im Abitur haben möchte, der wählt Sport als Leistungskurs. Bisher waren wir bis auf wenige Ausnahmen jedes Jahr im Stande, einen Sport-Leistungskurs anzubieten.

Was macht den Sportunterricht am FCG so besonders?
Sportunterricht findet am FCG im Castello Düsseldorf statt.

Diese große vierfach Sport- und Eventhalle ist direkt an das Schulgebäude angebunden und damit ohne großen Zeitverlust zu erreichen. Sie ist groß und modern. Die Geräteräume sind üppig gefüllt und bieten für jede Sportgelegenheit das richtige Equipment.

In der 5. und 9. Klasse sowie in der Oberstufe (wenn ihr Schwimmen als Profil gewählt habt) steht Schwimmen auf dem Plan. Dafür müssen wir ca. 5 Minuten mit dem Bus zum nächsten Schwimmbad fahren, dem Familienbad Niederheid. Das 2015 aufwendig modernisierte Bad bietet ausreichend Platz für unsere Sportkurse.

Je nach Thema (z.B. Leichtathletik, Fussball) und wenn das Wetter mitspielt, findet der Sportunterricht auf der Bezirkssportanlage Benrath statt. Diese befindet sich fußläufig ca. 10-15 Minuten von der Schule entfernt. Verlaufen kann man sich auch nicht, da wir nur die Karl-Hohmann-Straße bis zum Ende runter laufen müssen.

In den Pausen habt ihr ebenfalls die Möglichkeit, euch sportlich auszutoben. Auf dem Hof der Stille stehen beispielsweise zwei Basketballkörbe. Den dazugehörigen Basketball könnt ihr euch ausleihen. Wenn euch nach anderen Aktivitäten der Sinn steht, dann kommt doch auf unsere große Wiese neben dem Schulgebäude. Hier könnt ihr euch diverse Sportgeräte ausleihen, vom Volleyball über kleine Fussballtore, bis hin zu Rollern, die ihr dann auch auf unserer eigenen Skaterrampe auf dem Schulhof ausprobieren könnt.

Außerordentliche Angebote

Der Pausensport (Mo, Mi, Do)
Hier könnt ihr euch verschiedenste Sportgeräte ausleihen. Von Ostern bis zu den Herbstferien findet der Pausensport draußen statt. In der Zeit nach den Herbstferien bis zu den Osterferien findet dieser in unserer Sporthalle statt. Hier habt ihr dann noch mehr Platz und noch mehr Möglichkeiten, euch auszupowern.

Die Sport-AGs (Mo, Di, Mi)
In unseren Sport-AGs könnt ihr nach Unterrichtsschluss noch zusätzlich Sport treiben. Im Moment haben wir Judo, American Sports und Tischtennis im Angebot.

Die Skifahrt
Alle zwei Jahre fahren wir mit euch (ca. 30 Schüler*innen der Oberstufe) zusammen in den Schnee. In den Bergen könnt ihr das Skifahren erlernen oder euren Fahrstil verbessern. Ganz nebenbei lernt ihr hier auch noch eine Menge über euch selbst, ganz nach dem Motto: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitergehen!"

Kooperationen
Um euch noch mehr Abwechslung im Unterricht, in den AGs oder im Pausensport bieten zu können, stehen wir mit verschiedenen Vereinen in Kooperation wie z.B. mit Fortuna Düsseldorf und dem Judo Club 71 Düsseldorf e.V.

Sportlehrer
Zu guter Letzt sind da noch wir, die Sportlehrer*innen, die selbst natürlich begeisterte Sportler*innen sind und immer wieder alles daran setzen, dass der Sportunterricht am FCG nicht nur schnödes Hin - und Herlaufen, sondern motivierend, manchmal auch sehr anstrengend, lehrreich, aber auch spaßig ist.

Philosophie

Philosophielehrer warnen:
Die Teilnahme an Philosophiekursen führt zu tiefgreifenden Einsichten und präzisem Denken! Bewusstseinserweiterungen ohne vorherigen Gebrauch legaler oder illegaler Drogen sind wahrscheinlich!

Wer bereit ist, sich diesem Risiko auszusetzen, sollte bedenken, dass erhebliche Wissenszuwächse nicht nur in den Bereichen Moralphilosophie, Logik, Erkenntnistheorie und Ästhetik unumgänglich sind. Ein ernstzunehmendes Suchtpotenzial geht ferner von Gedankenexperimenten und philosophischen Fragen folgender Art aus:

  • Wie kann ich sicher sein, ob ich wache und nicht träume, während ich diesen Text lese?
  • Ist meine Entscheidung, Philosophie zu belegen, fremdgesteuert oder selbstbestimmt?
  • Können Tiere denken?
  • Denke ich oder denkt mein Gehirn?
  • Wie kommt die Welt in meinen Kopf?
  • Wäre das Universum dunkel, wenn wir keine Augen hätten?
  • Hat mein Leben einen Sinn?
  • Zerstört Toleranz Toleranz?
  • Ist der Mensch von Natur aus gut?
  • Was ist Menschwürde? Kann ich meine Menschenwürde verlieren?
  • Lässt sich Gottes Existenz nicht nur glauben, sondern zudem logisch beweisen?

Philosophen sind brutal: Sie kennen einerseits nicht nur eine Wahrheit, sondern viele Wahrheiten, die einander widersprechen. Und dann kennen Philosophen andererseits doch nur eine Wahrheit: Ich weiß, dass ich nichts weiß! – Aber was bedeutet das?

Wenn Du Philosophie trotz dieser Risiken besuchen willst, sage später nicht, niemand habe dich gewarnt.

Beispielsweise mit folgenden Fragen, Problem und Themen führt die Philosophie Dein Denken in Versuchung:

    Für Neugierige – Die Einführungsphase
  • Philosophieren, was ist das eigentlich?
  • Ist der Mensch ein besonderes Lebewesen?
  • Kann es eine Moral für alle Kulturen der Welt geben?
  • Wann und warum darf oder muss ein Staat die Freiheit des Einzelnen begrenzen?
  • Welchen Zweck hat die Strafe?
  • Was können wir mit Gewissheit sicher erkennen?
  • Gibt es eine unsterbliche Seele?
  • Welchen Nutzen hat das Philosophieren überhaupt?
    Für Nachfrager – Die Qualifikationsphase I
  • Ist die Kultur die Natur des Menschen?
  • Ist der Mensch mehr als Materie und was sagt die moderne Hirnforschung dazu?
  • Sind künstliche und natürliche Intelligenz zwei Seiten einer Medaille?
  • Hat der Mensch einen Freien Willen – „Jain“ sagen die Wissenschaften.
  • Wie kann ein gutes Leben gelingen?
  • Was bestimmt, ob eine Handlung gut war – der Nutzen oder die Pflicht zum Guten?
  • Gibt es eine Verantwortung des Menschen gegenüber der Natur?
    Für Unersättliche – Die Qualifikationsphase II
  • Wie könnte ein gerechter Staat idealerweise aussehen?
  • Wie kam es wohl, dass Menschen sich entschlossen, Staaten zu bilden?
  • Soziale Gerechtigkeit, direkte Demokratie & Co. – was sagen Philosophen dazu?
  • Kann es ewigen Frieden geben oder ist das ein weltfremder Traum?
  • Taugt unsere sinnliche Erfahrung für wissenschaftliche Erkenntnis?
  • Wie sollte überhaupt wissenschaftliche Erkenntnis gewonnen werden?

Bist Du neugierig geworden – wir freuen uns!

Hast Du Fragen zur Philosophie – komme zu uns!

Es erwarten Dich die Philosophielehrer*innen Herr Seng und Frau Dr. Marika Graser

Informatik

Informatik wird am FCG in mehreren Bereichen angeboten.

Im Wahlbereich der Klassen 5 und 6 kann man das Neigungsfach „Naturwissenschaften“ wählen, was einige informatische Themen beinhaltet.

Ein „Ozobot“® folgt einer gezeichneten Spur und kann über Farbcodes zu bestimmten Aktionen gebracht werden. Hier geht es um das Lösen kleiner Probleme in einem Labyrinth.

Im Ganztagsangebot gibt es die „Robotik-AG“ – erste kleine Programme lassen sich mit einer App „zusammenklicken“, die bestimmte Fahrmanöver eines LEGO-Mindstorm® Roboters steuern (Video).

In Klasse 9 und 10 (G9) gibt es im Wahlpflichtbereich II regelmäßig das Angebot eines fächerübergreifenden MINT-Kurses. MINT steht für „Mathematik + Informatik + Naturwissenschaften + Technik“ – ein wichtiger Aspekt in diesem Kurs sind die Verbindungen zwischen den Fächern. Informatik wird „genutzt“, um Experimente aus der Physik, Biologie und Chemie auszuwerten, zu simulieren oder auch Bereiche abseits der klassischen Fächergrenzen zu erkunden, wie zum Beispiel die Chaostheorie. Das Werkzeug dafür ist „Python“ – eine einfach zu erlernende, textbasierte Programmierumgebung. Daneben kommt auch die Tabellenkalkulation aus LibreOffice zum Einsatz.

In der gymnasialen Oberstufe wird das Fach „Informatik“ im mathematisch – naturwissenschaftlichen Aufgabenfeld angeboten und regelmäßig kommt ein Grundkurs mit 20..25 Schülerinnen und Schülern in der Einführungsphase zustande. Als Profilfach (NW-Profil) kann Informatik als zweite „Naturwissenschaft“ gewählt und auch mit ins Abitur eingebracht werden.

Als Programmiersprache wird in der Oberstufe gemäß den Abiturvorgaben „Java“ verwendet. Wir nutzen zum Einstieg in die objektorientierte Denkweise und Modellierung die didaktische Programmierumgebung „BlueJ“ mit der graphischen Bibliothek „SuM“ (= Stifte und Mäuse) für erste einfache Projekte.

Die Software, die in unserem Unterricht eingesetzt wird, ist frei verfügbar (OpenSource) und sowohl für Mac OS X als auch für Windows verfügbar. Die Liste gibt eine Übersicht mit den Downloadquellen im Internet:

Physik

Das Fach Physik wird bei G9 in den Klassen 6, 8, 9 und 10 unterrichtet. Unsere umfangreiche Ausstattung ermöglicht es uns, den Unterricht an Experimenten auszurichten. In der Mittelstufe wird zum Beispiel bei der Versuchsauswertung der Laptop eingesetzt. Mit einer Tabellenkalkulation werden Messwerte aufgetragen und ausgewertet, z.B. mit Trendlinien. Die Daten einer Reihe von Versuchen mit größeren Apparaturen werden über das System CASSY 2 an der elektronischen Tafel ausgegeben und ausgewertet.
Zusätzlich zu den regulären naturwissenschaftlichen Fächern bieten wir Wahlpflichtkurse in MINT in den Klassen 5 und 6 sowie 8 und 9 sowie in der Oberstufe an.

Sekundarstufe I
In der Klasse 6 werden eine Reihe von physikalischen Themen wie Elektrizität, Optik, Wärmelehre, Mechanik und Bewegung besprochen. In den Klassen 8 bis 10 werden diese Themen aufgegriffen und vertieft. Zudem kommen weitere Themen hinzu wie Atomphysik und Radioaktivität.

Sekundarstufe II
Physik wird in der Oberstufe im Grundkurs und im Leistungskurs unterrichtet. Der Unterricht ist an Experimenten ausgerichtet, die im Unterricht durchgeführt werden. Soweit möglich werden Schülerversuche durchgeführt und bei größeren Apparaturen, wie sie für zum Beispiel die Quantenphysik erforderlich sind, gibt es Lehrerversuche mit Schülerbeteiligung. Es stehen eine große Anzahl an Apparaturen zur Verfügung, u.a.:

  • Newtonsche Gesetze, Bewegungsgleichungen und Impuls mit der Luftkissenbahn
  • Interferenz von Wasserwellen, Mikrowellen, Licht und Laserstrahlen
  • Messung der Flugbahn von Elektronen in elektrischen und magnetischen Feldern
  • Bestimmung der Ladung, der Masse und der De Broglie-Wellenlänge von Elektronen
  • Bestimmung von Ionenabständen in Kristallen mit Röntgenstrahlung
  • Quantelung der Energie in Atomen (Franck-Hertz)
  • Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums

Darüber hinaus nutzen wir neben einem Oszilloskop die elektronische Tafel zur Anzeige von Messwerten. Dazu könne eine Vielzahl von Experimenten über das CASSY2-Modul mit dem Tafelrechner gekoppelt werden.

Exkursionen zum CERN
Die Physik-Leistungskurse besuchen Großforschungseinrichtungen wie das CERN in Genf. CERN ist eine europäische Großforschungsanlage für Experimente auf dem Gebiet der Teilchenphysik. Der größte Beschleuniger dort, der Large Hadron Collider (LHC) hat einen Umfang von 27 km und liegt ca. 150 Meter unter der Erdoberfläche. Bei den Experimenten am CERN werden Elementarteilchen wie Protonen auf sehr hohe Geschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und dann zur Kollision gebracht. Hierbei entstehen neue Elementarteilchen. Fachlich fügt sich der Besuch hervorragend in die Unterrichtsthemen elektrische und magnetische Felder, Elementarteilchen und Spezielle Relativitätstheorie ein.

LASER-Projekt
LASER steht für „Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation“ (Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung von Strahlung) – heutzutage allen durch die LASER-Pointer bekannt. Einer der Physik-LKs hat in der Q2 mit einer Spende (Entladeplatten) den Bau eines Stickstoff-LASER ermöglicht. Der Aufbau sieht recht simpel aus, aber bei der Feinjustierung stellte sich zunächst kein Laserstrahl ein. Erst nach einer induktionsarmen Auslegung der Stromwege konnten wir Lasertätigkeit nachweisen.
Der Laserstrahl entsteht durch Anregung von molekularem Stickstoff (N2) der Luft bei normalem Atmosphärendruck. Die Stickstoffmoleküle werden durch eine elektrische Entladung (Funken) in einen angeregten Zustand versetzt. In kurzer Zeit (1 ns = 0,000 000 001s) kommt es zu spontaner und induzierter Emission von UV-Licht. Der Nachweis erfolgt mit Weißmacher in gebleichtem Papier (fluoresziert blau) oder mit Textmarker (neongelb). Beide Effekte sind vom „Schwarzlicht“ bekannt. Die Abbildung zeigt den Aufbau. In dem Film sieht man den Laser in Aktion sowie über dem Lineal die Interferenzmaxima nach einem Gitter zur Bestimmung der Wellenlänge des Lasers.

Holographie-Projekt
Dennis Gabor wollte das Elektronenmikroskop verbessern und entdeckte dabei die Holographie. Dies geschah schon im Jahre 1948, aber erst nachdem der Laser bekannt war, der kohärentes Licht aussendet, entstand das Gebiet der Holographie, bei dem die Bilder durch Interferenz entstehen und dreidimensional scheinen.

Schulfach Lernen lernen

Seit dem Schuljahr 2019/2020 befassen sich Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5+6 in einem eigenen Schulfach mit dem Lernen an sich.

Lernen ist ein umfassender, ganzheitlicher Prozess der Persönlichkeitsentwicklung und es ist demnach wichtig, Kompetenzen zum eigenständigen Lernen zu erlangen. Das neue Schulfach „Lernen lernen“ eröffnet Schüler*innen die Möglichkeit, diese fächerübergreifenden Basis- und Schlüsselkompetenzen intensiv und gezielt auszubauen, was letztlich zu einem besseren Arbeitsverhalten und damit verbunden zu besseren Lernerfolgen führt. Zum Beispiel eröffnet eine bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Lerntyp sowie unterschiedlichen Lernwegen den Schüler*innen die Möglichkeit, individuelle Lernstrategien zu entwickeln.

Das Schulfach „Lernen lernen“ wird derzeit in der Jahrgangsstufe fünf zweistündig, in der Jahrgangsstufe sechs einstündig unter in den 7. Klassen im Rahmen der Klassenleitungsstunde unterrichtet und umfasst u.a. folgende Themen:

  • Organisation und Arbeitsplatzgestaltung
  • Heft-, und Mappenführung
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten
  • Lerntypen
  • Techniken zum Merken von Lernstoff
  • Markieren und Strukturieren
  • Lesetechniken und -strategien
  • Präsentationstechniken und Kommunikations- und Methodentraining
Das Sprachenkarussell

Die Wahl der zweiten Fremdsprache ist ein wichtiger Schritt in der Schullaufbahn, der teilweise von Emotionen und auch einigen Ungewissheiten begleitet wird.

Damit die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in unser Sprachenangebot bekommen, haben wir das Sprachenkarussell entwickelt, welches sich im Schuljahr 2019/2020 erstmals drehte.

Mit dem Sprachenkarussell haben die Schüler*innen an unserer Schule die einmalige Möglichkeit, in Klasse 6 die drei von uns angebotenen Sprachen (Französisch, Latein, Spanisch) ohne klassische Bewertung kennenzulernen. Dafür findet im ersten Halbjahr nacheinander ein reduzierter Anfängerunterricht in jeder der Sprachen statt.

Die Kinder können so der Sprache im schulischen Kontext begegnen und feststellen, ob ihnen der Zugang zu der Sprache leicht fällt. Aus den drei Sprachen wählen sie zwei für die nächste Phase aus, um sich anschließend für eine Sprache zu entscheiden, die sie vertiefend kennenlernen möchten. Damit ist das WP I-Fach nicht festgelegt, sondern das Kind kann sich noch frei für eine der drei Sprachen entscheiden.

Das „Sprachenkarussell“ wird in der Jahrgangsstufe 6 derzeit zweistündig unterrichtet und umfasst u.a. folgende Themen:

  • sich vorstellen und nach Namen und Wohnort fragen
  • sich nach dem Befinden erkundigen
  • Zahlen bis 12 und Eissorten kennenlernen
  • ein kurzes Verkaufsgespräch führen
  • kulturelle Besonderheiten
  • Überblick über die lange römische Geschichte
  • Verstehen lateinischer Fremd- und Lehnwörter
  • Einblick in die römische Kultur (Familie, Militär, Reisen)

Campagna, Pickhardt, Ketteler

Schulfach Verantwortung

Ein ganzes Schuljahr lang jede Woche einmal in einem Altenheim, einer Kita oder dem Sportverein unterstützend tätig sein und Menschen betreuen und begleiten – das steht am FCG in der 7. Klasse auf dem Stundenplan.

Im Schulfach „Verantwortung“ verpflichten wir unsere Schüler*innen, sich selbstständig vor dem Start der 7. Klasse eine soziale Einrichtung zu suchen, in der sie ihr Sozialpraktikum ableisten möchten. Nach einer Vorbereitungsphase zu Beginn der Klasse 7 starten die Schüler*innen in ihre Arbeit in den Einrichtungen. Dazu besuchen sie jede Woche für 90 min ihren Einsatzort außerhalb der normalen Unterrichtszeiten. Sie werden vor Ort durch das Personal betreut, in der Schule finden zudem Vorbereitungs- und Reflexionstreffen statt. Mindestens einmal besucht die betreuende Lehrkraft des FCG, meist eine*r der Klassenlehrer*innen, die/den Schüler*in. Am Ende des Schuljahres stellen sich die Schüler*innen gegenseitig ihre Erfahrungen aus dem Schuljahr vor.

Wir möchten unseren Schüler*innen mit diesem besonderen Schulfach mit auf den Weg geben, wie man Verantwortung für sein eigenes Handeln übernimmt (sich selber bewerben und informieren, pünktlich kommen, Rückmeldungen der Praxisanleitung annehmen und umsetzen) und wie man Verantwortung für anderer Personen übernimmt. Insbesondere die Begleitung der Kinder, Jugendlichen und Senior*innen über ein gesamtes Jahr lässt Bindungen entstehen, die diese Erfahrung prägen. Zudem erhalten unsere Schüler*innen einen ersten Kontakt zu möglichen Berufsfeldern und einen Eindruck, wie es ist, als Teil in einem größeren Betrieb zu arbeiten.

Ansprechpartner für das Schulfach „Verantwortung“ am FCG ist Kai Regener, er ist über das unten stehende Kontaktformular erreichbar.

Unter diesem Link finden Sie weitere Informationen, ebenso die Unterlagen für die Rückmeldung und die Bewertung des Praktikums als Praxiseinrichtung.