20. Februar 2026
Mediensuchtprävention: Strategien und Hilfen für Schüler*innen und Eltern
Welche Rolle spielen digitale Medien in meinem Alltag? Ab wann wird Nutzung problematisch? Und wie kann ich Warnsignale erkennen? An zwei Projekttagen direkt zu Beginn des Halbjahres setzten sich die Schüler*innen der Klassen 8 intensiv mit ihrem eigenen Medienverhalten auseinander - angeleitet durch eine Referendin der RETURN-Fachstelle.
Durch anschauliche Impulse, gemeinsame Gespräche und Phasen der Selbstreflexion wurden die Jugendlichen dazu angeregt, ihr eigenes Verhalten kritisch zu hinterfragen und bewusste Entscheidungen im Umgang mit Smartphone, Gaming und sozialen Netzwerken zu treffen.
Für die Klassen 9 wurde das Thema vertieft. Hier standen Gaming, Social Media und Pornografie im Fokus. Die Schüler*innen beschäftigten sich mit Suchtmechanismen in digitalen Spielen, mit dem Einfluss sozialer Medien auf Selbstbild und Gruppendruck sowie mit den Auswirkungen pornografischer Inhalte auf die Entwicklung junger Menschen. Ziel war es, Hintergründe zu verstehen, Risiken realistisch einzuordnen und Strategien für einen selbstbestimmten Umgang zu entwickeln.
Ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit war zudem der Elternabend am Montag. Eltern und Erziehungsberechtigte nutzten online und in Präsenz die Gelegenheit, sich fachlich fundiert informieren zu lassen und konkrete Anregungen für den Alltag zu erhalten. Neben Einblicken in aktuelle Entwicklungen wurden praktische Tipps zur Medienerziehung vorgestellt und Raum für Fragen sowie einen offenen Austausch geschaffen.
Die Mediensuchtpräventionstage haben gezeigt, wie wichtig Aufklärung, Reflexion und gemeinsamer Dialog sind. Wir freuen uns über das große Engagement unserer Schüler*innen und Eltern und sehen in dieser Veranstaltung einen wertvollen Beitrag zur Stärkung der Medienkompetenz an unserer Schule.
Desiree Dyllon