26. August 2023
Prag: Das Geheimnis der Goldenen Stadt
Aus einem bestimmten Grund wird Prag, die Hauptstadt von Tschechien, die “goldene Stadt” genannt. Aber weshalb? Der Deutsch-Leistungskurs von Herrn Jo konnte das Geheimnis auf der Kursfahrt, welche am 21. August anfing und am 25. August endete, entschlüsseln.
Um das Rätsel zu lösen, muss man genau untersuchen, was Prag zu bieten hat. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick auf die besten Sehenswürdigkeiten in Prag, die auch oft mit historischen Ereignissen zusammenhängen.
Nach einer elfstündigen Fahrt kamen wir endlich in Tschechien an, genauer gesagt in Prag. Obwohl wir einen halben Tag für die Fahrt gebraucht haben, hatten wir noch genügend Zeit, um die Stadt selbstständig zu erkunden. Aufgeteilt in Gruppen liefen wir die durch die Altstadt. Wir fühlten uns wie im 17-20.Jahrhundert, da die Bauten der Gebäude mit architektonischen Elementen der Epochen Barock, Klassizismus und Gotik ausgestattet waren.
Die Stadtführung
Zusammen mit Herrn Seng und Frau Lückerath trafen wir uns am jüdischen Viertel, um eine informative und spannende Tour durch die Stadt zu bekommen. Die Stadtführerin zeigte uns nicht nur die schönsten Sehenswürdigkeiten wie die Karlsbrücke, die Kleinseite, das jüdische Viertel, die Altstadt, die Prager Burg (Hradschin), die tschechische Kathedrale ,,Veitsdom“, den Wenzplatz, Goldenes Gässchen und die Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus. Darüber hinaus klärte sie uns über wichtige historische Ereignisse in der Stadt auf, die hinter diesen Fassaden stattfanden. Die Kombination aus Erklärungen der Führerin und der Bewunderung der architektonischen Schätze ließ die Stadtführung ergänzten sich gut. Außerdem bin ich mir sicher, dass wir das erlernte Wissen irgendwann im Geschichtsunterricht anwenden können, ein geschenkter Vorteil.

Das Franz-Kafka-Museum
Passend zum Leistungskurs Deutsch besuchten wir das Franz-Kafka-Museum, welches sich in einem der ältesten und schönsten Viertel der Stadt, Malá Strana, befindet. In der Ausstellung sind die meisten Erstausgaben der Werke des deutschsprachigen Autors Kafka zu bewundern, ebenso wie seine Tagebücher, Skizzen und private Handschriften. Der Museumsbesuch ermöglichte uns ein Einblick in das tragische Leben des Autors. Gewiss kann man seine oftmals absurden und grotesken Erzählungen eher nachvollziehen, wenn man sich einmal mit seinem Leben beschäftigt hat. Jedem Franz-Kafka-Fan würde ich empfehlen, dieses Museum zu besuchen. Sowohl den Schülern als auch den Lehrern hat es sehr gefallen.

Wir nähern uns dem Ende
Erfreulich war es auch, dass wir meistens den Tag mit Herrn Seng und Frau Lückerath mit einem traditionellen tschechischen Abendessen ausklingen lassen konnten. Abgesehen davon, haben wir in den fünf Tagen so vieles miteinander erlebt, dass ich es in einem kurzen Artikel nicht alles erwähnen kann. Den letzten Abend haben wir mit einer Bootsfahrt abgeschlossen, die uns die Sehenswürdigkeiten aus einer anderen Perspektive gezeigt hat. Es war ein wunderschöner Anblick. Und es erklärt auch den Namen der "Goldenen Stadt": Die schönen Gebäude leuchten golden in der Sonne, wenn diese am Horizont untergeht.
Tatsächlich waren wir auch alle etwas in Trübsinn versunken, als wir auf der Rückfahrt nach Deutschland waren. Wir waren so begeistert von Prag und hatten dazu noch total viel Spaß als Kurs mit den Lehrern, dass wir nicht mehr zurück nach Hause wollten. Das nenne ich mal eine erfolgreiche Planung der Lehrer. Zuletzt möchte wir als Kurs gerne Herrn Jo, Herrn Seng und Frau Lückerath für die schöne Zeit danken, die sie uns ermöglicht haben. Dank ihnen haben wir die besten Erlebnisse gesammelt und eine wundervolle Zeit gehabt!
Ich hoffe, dass ich euch Schüler überzeugt habe, eure Abschlussfahrt ebenfalls in Prag zu verbringen. Es wird sich mit Sicherheit lohnen!
Theresa Wipfler, Q2